130 Millionen Deutsch sprechende entscheiden durch ihre eigene, ganz persönliche Sprache, wie unsere Sprache in Zukunft aussieht. So funktioniert ’natürlicher Sprachwandel‘, ganz einfach und ohne Stimmzettel.
Welche Sprache ist Ihre?
- Die sexualisierende Sprache, die Goebbels in seiner Totale-Krieg-Rede sprach? Wo er genauso von ‚Arbeiter und Arbeiterinnen‘ spricht wie vom ‚Bürger und der Bürgerin‘. Es ist übrigens dieselbe „geschlechtergerechte‘ Sprache, die wir seit ca. 2022 in unserem Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk hören.
Eigentlich eine eigenartige Bezeichnung für eine Sprache, die Frauen sprachlich Männern unterordnet und Menschen diskriminiert, die weder als Mann noch als Frau geboren wurden. - Oder liebäugeln Sie mit einer entsexualisierte Version der deutschen Sprache. Eine, die ähnlich wie unsere Geschwistersprachen auf die Sexualisierung verzichtet, und daher wirklich gerecht und einfach zu sprechen ist. Englisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch und Niederländisch bewahrten alle per natürlichem Sprachwandel ihre Oberbegriffe wie „Lehrer“, ließen aber dafür ihre weiblichen Endungen auslaufen. ‚Teacheress‘, ‚lärarinna‘, ‚lerares‘ usw., sie alle verschwinden, um die Oberbegriffen ‚teacher, lärar und leraar‘ zu retten. Werden sie jetzt dort genannt, gelten sie gelten sie für alle, schließen niemanden mehr aus.
- Oder wollen Sie lieber reden wie vor den 1980er Jahren? Mit den alten Oberbegriffe (z.B. Lehrer) UND den Feminina (Lehrerin). Was aber schon einmal in den 1990ern schief ging, als der Feminismus darauf bestand, dass dann das ‚Lehrerzimmer‘ umbenannt werden muss in ‚Lehrer- und Lehrerinnenzimmer‘. Eine Sprachinterpretation, die zwar der bisherigen Sprachverwendung widersprach, aber immerhin zu zahlreichen Verordnungen führte, die genau das bewirkten, das unsere Geschwistersprachen verhindern konnten: die Erosion der Oberbegriffe
Diese Site gibt es erst seit 2026, und möchte den Sprachwandel in der deutschen Sprache beleuchten.
Den früheren, also wie wir dorthin kamen, wo wir jetzt stehen. Also dorthin, dass unser ÖRR seit wenigen Jahren so redet, wie Goebbels 1943 in dieser furchtbaren Rede mit dem Totalen Krieg.
Und den zukünftigen. Also ob wir an dieser asymmetrischen Sprache festhalten, die jeden, der so spricht, zum Verstoß gegen einen Beschluß unseres Verfassungsgerichts zwingt. Oder ob die, die das nicht wollen, es schaffen, diese sprachliche Altlast genauso vergessen zu lassen wie unsere Geschwistersprachen das schafften.
Bitte haben Sie Geduld. Bis dahin können Sie weitere Hintergrundinfos auf vergendert.de nachlesen.
Mit herzlichen Grüßen – Bernhard Thiery